Wohin gehen die Spenden: A. Pater Dominik hat die Aufsicht über ein Mädchen-Wohnheim in Waingapu, Asrama St. Cäcilia, und mehrere andere Wohnheime, ein Gymnasium und das Postulantenhaus. B. Pater Willi Wagener, der deutscher Senior auf Sumba, kümmert sich um die Kranken und Alten im nahen Krankenhaus die Ausbildung einheimischer Priester. C. Schwester Udis, eine einheimischen Schwester, betreut in den Dörfern Selbsthilfegruppen von Frauen. Sie feiert in diesem Jahr ihr „Goldenes“ Ordensjubiläum. D. Bischof Dr.Edmund Woga hält die Hand über ein Behindertenheim der ALMA - Schwestern in Waikabubak und natürlich benötigt er für seine Arbeit in seiner Diözese Geld an allen Ecken und Enden. Nach seinem Unfall, der viele Operationen nach sich zog, muss er selbst mit Behinderungen leben. D. Pater Robert hat ein Augenmerk auf begabte Schüler und übernimmt die Finanzierung ihrer Ausbildung, wenn dies die Eltern nicht können. Zurzeit sind es sieben Schüler, die wir über ihn unterstützen
Eine kurze Geschichte: 1957 kamen die ersten Redemptoristenpatres in Sumba an. Damals war Sumba nicht Dritte Welt, sondern vierte Welt. Man könnte sagen, es war noch Steinzeit. Das Rad bei uns war noch nicht erfunden. Es gab keine Karren. Das einzige Fortbewegungsmittel war das Pferd. So kamen die ersten Missionare der Redemptoristen vom Hafen mit dem Pferd zu ihrer Missionsstation. Mit den Missionaren fing alles an: Kindergärten, Grundschulen, Mittelschulen und Gymnasien. Bald merkte man, dass auch etwas für die Kranken und Behinderten getan werden musste. Pater Karl Rodenheber aus Witterschlick bei Bonn hat mich im Jahr 1981 getauft. Als ich Kind war, waren die Patres Religionslehrer und Arzt zugleich. 1957 waren wir nur 9.500 Katholiken. Alle Patres waren aus Deutschland. Heute sind wir 190.000 Katholiken. Insgesamt waren 37 deutsche Patres auf Sumba. Heute sind noch zwei deutsche Patres und dafür 85 indonesische Redemptoristenpatres und ein einheimischer Bischof auf Sumba tätig.
Projekt Nr. 4 Indonesien - Missionsstation auf Sumba