Unser ältestes Projekt: Paarl, Township
1984, am Ende der Apartheid, kamen wir zum ersten Mal nach Südafrika und lernten Nelly kennen. Nellys Leben sind die Kinder. Sie ist inzwischen 87 Jahre alt geworden; bei unserem letzten Besuch 2017 war sie noch sehr munter, inzwischen hat sie täglich ca. 60 Kinder in ihrem Privathaus, versorgt sie und bietet ihnen ein Tagesheim, einigen auch über Nacht. Wit geben ihr seit über 30 Jahren finanzielle Hilfen für die Ernährung dieser Kinder. Regelmäßgige Besuche bestätigen, dass diese Hilfe tatsächlich notwendig ist und gut ankommt. Unsere Freundin Käthie Schneider, eine Deutsch-Südafrikanerin kümmert sich um die ordnungsgemäßa Abwicklung der finanziellen Angelegenheiten.
Projekt Nr. 2 Kapstadt,Township Masiphumelele
HOKISA, das ist „Homes for Kids in South Africa: Dies ist ein Zuhause für Kinder in Südafrika, die entweder AIDS-infiziert sind oder aus AIDS-geschädigten Familien stammen. Es hat nicht nur dafür gesorgt, dass rund 20 Kinder und Jugendliche ein dauerhaftes Zuhause gefunden haben und eine Schul- und Berufsausbildung erhalten. HOKISA ist auch ein Modell dafür, wie weitere HIV-Infektionen durch Aufklärung und Engagement gegen jede Art von Diskriminierung verhindert werden können. Die meisten MitarbeiterInnen bei Hokisa sind Bewohner des Townships, die hier ihrerseits Berufsausbildungen z.B. als Erzieher oder Sozialarbeiterin, absolvieren können. Damit zeigt HOKISA auch Wege zur dauerhaften Überwindung von Armut auf. Hier erleben KInder mit AIDS/HIV dass sie ein (fast) normales Leben führe und ein neues Zuhause finden können, auch wenn sie ihre Eltern verloren haben.
Ulla mit Lutz van Dijk, einem der Mitbegründer von Hokisa.
Da Südafrika lange Jahre unser Hauptreiseziel war, gibt es hier auch ein paar Bilder aus diesem schönen und zwiespältigen Land. Ein Klick auf die Nationalpflanze von Südafrika - und ihr kommt , (vorest nur) in das Jahr 1984, das Jahr der Wende in der Apartheid.